"Made in Klein Paris"

Der 54. Donzdorfer Fasnetsumzug setzt erneut Maßstäbe

„Chinas Drache, er faucht und schreit, weil jeder Made in Germany schreit“, so ein Motto des 54. Donzdorfer Fasnetsumzuges. Ein Motto, dass man auch in diesem Jahr gerne auf die Fasnetshochburg im Lautertal übertragen konnte. Denn die farbenprächtigen Fußgruppen und gigantischen Motivwagen waren wie immer: „Made in Klein Paris“.

Und genau wie der Originalspruch für höchste Qualität steht, so muss man auch vor dem Klein Pariser Gaudiwurm einfach nur den Hut ziehen. Denn was die 10.000-Seelen-Gemeinde Jahr für Jahr fast ausschließlich durch Eigenleistung an den Tag zaubert, ist auf ein Wort zusammengefasst schlichtweg sensationell.

Und sensationell spielte in diesem Jahr auch das Wetter mit. Zwar sorgte Petrus mit einem wolkenbedeckten Himmel zuerst für Sorgenfalten. Doch fast pünktlich zum Umzugsstart brach in Donzdorf die Sonne durch und erinnerte an einen bekannten Spruch: Wenn Engel feiern.

Die suchten in Donzdorf übrigens mit einem eigenen Motivwagen den „Superpfarr“, der sich nicht einmal von dem überdimensionalen Teufel die Schau stielen ließ. Und sollte es dem Teufel einmal nicht schnell genug gehen, so konnte er immer noch auf den Rennwagen von „Hinzes Team“ aufsteigen. Der beeindruckte mit einer Länge von mehreren Metern im Originalsound die Zuschauer. Mehr als beindruckt waren die Zuschauer auch vom detailgetreuen 3D-Avatar des „StT. Woizaschlotzer“. Die nahezu perfekt modellierten Figuren zeigten einmal mehr, warum der Donzdorfer Fasnetsumzug in Baden-Württemberg ganz nach oben gehört. Für die Schlichtung zwischen „oben“ und „unten“ sorgte


indes der übergroße „Häuptling Heiner“. Neben einem Ausflug des „StT. Dünnbrettbohrer“ in das Hofbräuhaus hätte dieser sicherlich auch nichts gegen die Taler von „Dagobert Duck“ gehabt. Die finanziell in Not geratene Luxus-Ente wurde wieder einmal sprichwörtlich bewegend vom „StT. Schraubaglaubr“ in Szene gesetzt.

Einen Kraftakt hatten die „Unterdorfer Lausbuben“ hinter sich, die ihren vor einer Woche noch angeschlagen Karl-Theoder von Gutenberg plötzlich zum Abschuss freigeben mussten. Da war es fast schon beruhigend, sich mit dem „StT. Lombaglomb“ auf große Fahrt nach New York zu begeben, die Dioxin-Hühner des „StT. Klauber“ zu betrachten, oder sich über den „Bauer sucht Frau“-Hochzeitswahn des „StT. Feschtkappa“ zu belustigen.

Es waren wieder gigantische Motivwagen, die den professionell erstellen Vorbildern in Köln und Düsseldorf in nichts nachstanden.  Begleitet wurden diese fahrenden Kunstwerke von farbenprächtigen Fußgruppen, die als Schafe, Poker-Karten, Vampire und als „Elvis“ oder „Jacko“ ihren Teil zu einem wieder einmal einzigartigen Gaudiwurm beitrugen.

Einzigartig, einmalig und fast hundertprozentig: Made in Klein-Paris

BIlder und TV.-Beitrag



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