Zum Rücktritt von Eberhard Schmid

Pressemitteilung und Stellungnahme zur NWZ-Berichterstattung vom 16.01.2012

Am 16.01.12 hat die NWZ in den Artikeln „Von Mohren und Kröten“ und „Ohne Ministerpräsident“ über die Nichteinladung von Ministerpräsident Kretschmann zur Donzdorfer Prunksitzung berichtet. Der Kulturring Donzdorf e.V. hat kein Problem damit, wenn neben der hervorragenden und gelungenen positiven Berichterstattung auch negative Themen aufgegriffen werden. Ganz besonders wenn diese wie im Kommentar närrisch verpackt zu Papier gebracht werden. Wenn allerdings Personen namentlich in einer Zeitung mit einer Auflage von über 30.000 Stück unter der Angabe von falschen Fakten diskreditiert werden, dann ist die Grenze einer angemessenen Berichterstattung für den Verein überschritten. Zumal die Möglichkeit einer persönlichen Stellungnahme nicht gegeben war, da seitens der Redaktion keine Rückfrage bei der betroffenen Person erfolgte.

Hierzu stellt der Kulturring Donzdorf e.V. fest, dass Ministerpräsidenten keineswegs seit „Menschengedenken“, sondern erst seit dem Jahr 2001 zu den Donzdorfer Prunksitzungen eingeladen waren.  Damals musste Erwin Teufel leider mehrfach aufgrund Terminüberschneidungen seinen Besuch absagen. Die Einladung an Günther H. Oettinger und Stefan Mappus erfolgten im Rahmen des Närrischen Staatsempfanges der Landesregierung Baden-Württemberg, der jedes Jahr am Fasnetsdienstag stattfindet. Hier wurde der persönliche Kontakt gesucht und die Einladung ausgesprochen. Die jeweils im Herbst versendete schriftliche Erinnerung an die Prunksitzungen war lediglich über die persönlichen Beziehungen möglich gewesen. Mit dieser Vorgehensweise wurde auch die Einladung im vergangenen Jahr an Stefan Mappus ausgesprochen und von ihm sehr gerne mit Begeisterung entgegengenommen. Dieser Umstand wurde unverständlicher Weise in dem Artikel und Kommentar angeprangert.

Leider bestehen zu Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann diese persönlichen Kontakte auf Seiten des Kulturring Donzdorf e.V. bisher nicht. Deshalb wurde innerhalb des Präsidiums vereinbart diesen Kontakt auf dem diesjährigen Staatsempfang herzustellen. In diesem Rahmen soll die Donzdorfer Fasnet mit ihren Facetten erklärt und die Einladung für die 53. Prunksitzungen persönlich ausgesprochen werden.

Eberhard Schmid ist unmittelbar nach dem Lesen des diffamierenden Berichtes von seinem Ehrenamt zurückgetreten. Nach über 20 Jahren aufreibender Arbeit als Präsident, war für ihn die Grenze der Zumutbarkeit nach dieser öffentlichen Verunglimpfung verständlicherweise erreicht.

Der Kulturring Donzdorf e.V. bedankt sich an dieser Stelle für die herausragende Vereinsarbeit von Eberhard Schmid. Er war über zwei Jahrzehnte für den Verein verantwortlich  und hat diesen mit Weitblick zukunftsfähig gestaltet und als Dachverband der Donzdorfer Vereine kontinuierlich ausgebaut. Die unzähligen fastnachtlichen Neuerungen und Ideen in allen Bereichen wurden durch ihn initiiert, getragen und sehr oft mit immensem Herzblut umgesetzt. Das heutige Gesicht und die Bedeutung der Donzdorfer Fasnet in der weiten Region verdankt der Kulturring Donzdorf e.V. zu großen Teilen seiner Führung.

Der Kulturring Donzdorf e.V. wird bis zur Hauptversammlung im Mai durch den Vizepräsident Alexander Müller geleitet, der einzelvertretungsberichtigter Vorstand des Vereines ist. Das gesamte Präsidium mit den angeschlossenen Elferräten und Mitarbeitern wird seine Aufgaben in der gewohnten Form erfüllen. Damit können alle Veranstaltungen in der bekannten Art und Weise des Vereines stattfinden und es wird zu keinen Abstrichen für die Gäste der Donzdorfer Fasnet kommen.


Hauptunterstützer


Der Kulturring Donzdorf e.V. bedankt sich bei allen seinen Unterstützern!

  • NWZ Göppingen
  • Stadt Donzdorf
  • Kreissparkasse Göppingen
  • Volksbank Göppingen e.G.

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