Prinz Flori I. mit Gefolge

Veni, vidi, vici - wir erobern die Fasnet zurück nach Reichenbach

Eigentlich hätte Florian Bauer bereits 2016 das Zepter der Donzdorfer Fasnet übernehmen sollen, im Jahr als die TG Reichenbach eigentlich offiziell an der Reihe war. Doch durch das Jubiläum des TV Winzingen erfolgte ein Tausch der Reihenfolge und erstmaliger Einstieg des TVW in die Donzdorfer Prinzengeschichte. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so erobert die TG Reichenbach nun zum dritten Mal mit ihrem neuen Prinz Flori I. die Donzdorfer Fasnet zurück.

„Veni, vidi, vici“, so auch das lateinische Motto des diesjährigen Prinzen, das unter dem römischen Feldherren Juluis Cäsar so viel bedeutete wie: Ich kam, ich sah, ich siegte. Genügend Geschichtsstoff also, um die dritte Reichenbacher Prinzenregentschaft thematisch zu begleiten.


Ich kam...

stellt dabei die Parallele zu 2016 dar, als Florian Bauer eigentlich bereits in den Prinzen-Startlöchern stand und jetzt endlich seinen Traum als Donzdorfer Fasnetsprinz die Narrenschar  zu regieren, in die Tat umsetzen kann. Gebürtig in Winzingen, aktiv bei den Reichenbacher Moschdschlotzern und sportlich erfolgreich beim FC Donzdorf geht Prinz Flori I. dabei flapsig auch als Prinz „Multi Kulti“ in die Narrengeschichte ein. Der sportbegeisterte Industriemechaniker hat dabei gute Chancen, die Reichenbacher Prinzen-Erfolgsgeschichte auch in der dritten Generation erfolgreich weiterzuschreiben. Zumal er sein Gefolge mit Bedacht und Weitsicht eines römischen Feldherren ausgewählt hat.


Ich sah...

zwei potente männliche Mitstreiter für die erfolgreiche Rückeroberung der Donzdorfer Fasnet, wird sich Print Flori I. wohl bei seiner Gefolgeauswahl gedacht haben:


Als wichtigsten strategischen Mitstreiter fungiert dabei Jonas Kilger, der als Hofmarschall alle Fäden in der Kampagne in den Händen hält. Dabei war die erste Begegnung der beiden in einer Winzinger Kultkneipe vor knapp 8 Jahren noch von – sagen wir mal – vorsichtiger Zurückhaltung geprägt; doch daraus entwickelte sich bald eine intensive Freundschaft. Wohnhaft und fußballerisch ist Jonas Kilger in Wäschenbeuren aktiv, ansonsten aber hauptsächlich in der Reichenbacher Party- und Freundes-Szene unterwegs. Der mit 28 Jahren Dienstälteste im diesjährigen Gefolge verrichtet seine beruflichen Verpflichtungen als Maschinenschlosser beim deutschen Automobil-Vorzeigeunternehmen mit dem Stern.


Damit auch die Kampagne unter einem guten Stern steht, trat mit Matthias „Boppes“ Bopp als gut gelaunter Hofnarr der beste Freund von Jonas Kilger in das Gefolge ein. Bereits seit früher Kindheit sind die beiden ein eingespieltes Team und können nun auch im männlichen Trio überzeugen. Der 1990 geborene Maschineneinsteller startet als „Rasenmäher-Mann“ im Gefolge durch. Denn neben seinem Fußball-Hobby bei der TG Reichenbach, ist der neue Hofnarr hauptsächlich für seinen „Grünen Daumen“ bekannt. Als Platzwart sorgt er sowohl bei der TGR für den richtigen Rasenschnitt, kümmert sich aber auch als „Greenkeeper“ um jeden Garten in seiner Familie.


Ich sah...

vier bezaubernde Pagen und wählte sie für den närrischen Feldzug aus, so Prinz Flori I. im Rück- und Ausblick auf seine weibliche Gefolgschaft.


Da wäre zum einen Caro Buch, die aus einer Reichenbacher Vereinsfamilie kommt und von Beginn sofort als Pagin klar war. Lange Bedenkzeit musste sich die 21-jährige Lehramtsstudentin (Mathe/Sport) nicht nehmen, war doch bereits ihre Mutter als Pagin in der Donzdorfer Fasnetszeit aktiv. Nach ihrer wöchentlichen Studienzeit in Tübingen, spielt die gebürtige Reichenbacherin erfolgreich Fußball bei der Normannia in Gmünd und ist begeisterte Hip-Hop-Tänzerin.

 

Ebenfalls ohne Zögern sagte Lena Matics ihrem neuen närrischen Job zu. Die 19-Jährige nimmt als Jugendsprecherin in der Vorstandschaft des


Prinzenvereines ehrenamtliche Verantwortung war und studiert Medien- und Bildungsmanagement in der PH Weingarten. Die Frage, ob sie während des Gombigen Donnerstags bei den Prüfungen an der Hochschule verweilt oder doch eher die närrische Hochzeit mit ihrem Gefolge verbringt, dürfte sich bei der fasnets- und sportbegeisterten Reichenbacherin wohl erübrigen.


Ergänzt werden die ersten beiden Paginnen durch Katrin Hildebrandt, zusammen verbinden die drei eine enge Freundschaft. Die 22-Jährige arbeitet als Sozialversicherungsfachangestellte, oder abgekürzt SOFA. Weit davon entfernt eine „Sofa-Sitzerin“´“ zu sein beweist die ebenfalls vereinsaktive Reichenbacherin mit ihrem Sportengagement: Reiten und Latein-Amerikanischer Tanz sind dabei nur zwei der vielen sportlichen Aktivitäten.


Als - nur in der Aufzählung -  letzte im Bunde reiht sich Larissa „Lala“ Richthammer in die Gefolgeschar ein. Dass die 25-jährige die drei anderen Mädchen erst seit kurzem kennt, ist für die Pferdenärrin kein Problem. Denn mit den 3 Jungs verbindet die Büroangestellte in einem Zahnlabor schon eine über zehnjährige Freundschaft und mit den Pagen hat es „von Anfang an gepasst“. Gepasst scheint ein richtiges Stichwort, den alle Sieben zusammen bilden die richtige Passform, um die Donzdorfer Fasnet wieder zurück in Reichenbacher Hände zu erobern.


Er siegte...

wird es so am Aschermittwoch 2018 heißen. Mit einer ansteckenden Unbekümmertheit, einem tollen Zusammenhalt, viel Freude, Frohsinn und Narretei wird Prinz Flori I. mit seinem Reichenbacher Gefolge die Herzen der Donzdorfer, Winzinger und natürlich Reichenbacher Narren im Sturm erobern. Und damit auch die Fasnet wieder zurück nach Reichenbach.


Veni, vidi, vici – oder wie es bald in den Geschichts- und Lateinbücher heißen wird: Veni, Vidi, Flori!

Terminbuchungen:

  • Hofmarschall Jonas Kilger
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