Ein Feuerwerk der guten Laune

Die 49. Donzdorfer Eröffnungsabende 2009

Die Besucher an den vier Eröffnungsabenden brauchten ihr Kommen auch in diesem Jahr nicht zu bereuen. Die Donzdorfer Fasneter bescherten ihnen an den Abenden, die selbstredend ausverkauft waren, ein wirkliches Feuerwerk karnevalistischen Frohsinns.

Die Feuerseejäger der Freiwilligen Feuerwehr Donzdorf blasen bei den Sitzungen traditionell zum Halali, ehe der Elferrat als Bauarbeiter verkleidet, in Anspielung auf den Tunnelbau am "Hauberg", den von Hans-Georg Barth und seinem Team wunderschön dekorierten Saal, einlief. Die Begrüßung der Gäste übernahmen wie immer in souveräner Manier die Präsidenten "Emil" und "Dupf", die auch diesem Jahr sehr viele Ehrengäste, an der Spitze Ministerpräsident Günther H. Oettinger, in der Donzdorfer Narrhalla willkommen heißen durften. Ein Jubiläum durfte ebenfalls gefeiert werden, denn bereits zum 40. Mal umrahmt die Big Band Donzdorf, heute unter der Leitung von Edgar Köller die Prunksitzungen.

Ihren ersten großen Auftritt vor erwartungsfrohem Publikum meisterten Prinz Matze II. und Gefolge mit Bravour, wenige Augenblicke zuvor zeigten unsere Kleinsten "s´Ballettle", dass es mit dem tänzerischen Narrennachwuchs in Donzdorf gut bestellt ist. Den Programmteil eröffnete das Kulturring-Ballett unter der Leitung von Alexandra Emberger, ehe Ferdy Kehrer als dreimal geschiedener Ehemann das Publikum zu ersten Lachsalven herausforderte. Einen musikalischen Streifzug durch die örtlichen Begebenheiten während des Jahres präsentierten die Bänkelsänger Eduard und Kunigunde und die Zwillinge, bei welchen das närrische Publikum mit kräftiger Stimme die Refrains mitsang.

Für die politischen Momente in der Bütt waren heuer zwei neueGesichterverantwortlich. Ihre Premiere feierten "Giga" Geiger alsRitterzusammen mit seinem Schwager Joa Schmid, welcher sich in der Person des "Baby Schimmerlos" präsentierte.

Michi Armelini kann man nichtkopieren, sie ist mit dieser Rolle verwachsen und zeigt schon jahrelang Topleistungen auf der Bühne als „Arm Zigeunerfrau“. Jungzeremonienmeister Pius brachte mit seinen kurzen aber knitzen Bütt den Saal zum brodeln und forderte wahre Beifallstürme heraus. Dazwischen, zur allgemeinen Auflockerung und auch als Augenschmaus für die Besucher immer wieder Tanzeinlagen, gestaltet von der Juniorinnen des Kulturrings, „in Between“ als Außerirdische oder mit einer gelungenen Parodie auf „Rock me Amadeus“, präsentiert von den „Magic Steps“. Die alten Römer hatten es dem Kulturring Ballett mit ihrem Showtanz angetan, den sie gekonnt in wunderschönen Kostümen zum Besten gaben.

Highlights der Sitzungen immer wieder die Auftritte dreier, in ihrer Art extrem unterschiedlicher Gruppen. Die „Crazy Women“ begeisterten den Saal mit Parodien und Tänzen mit ihrem diesjährigen Motto „an der Tankstelle“, während die „Stehkräga“ gesanglich, aber auch schauspielerisch hervorragend, sich an einem verkaufsoffenen Sonntag im Städtle umsahen. Musikalisch fast unschlagbar, gemixt mit rhetorischen Spitzen glänzen alljährlich die Jungs von „Querbeet“, die auch in dieser Kampagne mit ihrem Märchengarten einen Volltreffer landeten. Einer darf natürlich nicht vergessen werden, sein Name Roland „Dupf“ Hölldampf. In seiner Figur „Ignaz Dipfele“ macht er in wirklich unnachahmlicher Art und Weise Jagd auf die Lachmuskeln der Zuschauer und als Sitzungspräsident ist er mit seiner lockeren und witzigen Art bereits seit 29 Jahren ein fester und nicht wegzudenkender Bestandteil der Klein-Pariser Eröffnungsabende, die auch im Jahre 2009 ein erster Höhepunkt im kulturellen Leben der Lautertalmetropole waren.

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